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Beispiel einer Steinrestaurierung

Bei dem Grab handelt es sich um das von Judith Thannhauser, geborene Einstein. Sie wurde am 12. Januar 1750 geboren und starb vermutlich am Sonntag, den 08. Juni 1834.

Folgende Innschrift wurde übersetzt:

Hier ist geborgen

die tüchtige Gattin, Frau Jetel,

Gattin des geehrten

Huna, sein Andenken zum Segen.

Sie verschied am Tag 1

1. (Neumondtag?) 594 

der kleinen Zählung

Ihre Seele sei im Bündel des Lebens, Amen

***

Das folgende Bild stammt aus den 60er Jahren, hier sind schon Ansätze von Abschuppungen zu sehen. Auch ist der Stein schon weit eingesunken.

 

Da die Abschuppung drohte abzuplatzen und der Stein weitere Risse aufwies, wurde der Stein restauriert.

Zustand des Steines im Jahr 2007

  

Zunächst wird der Stein ringsherum gelöst und aus der Erde gezogen. Um die abzubrechende Fragmente zu erhalten und um einen Bruch des Steines zu verhindern wird dieser mit einem Korsett gestützt.

Der Stein nach der Bergung auf dem Transportwagen. Gut zu sehen ist der eigentliche Sockel und wie weit der Stein schon eingesunken war.

Nach der behutsamen Reinigung und Sicherung der Fragmente erstrahlt der Stein in alten Farben. Auch wird nun die Inschrift wieder sichtbar.

Hier zeigt sich nun wie weit die Abschuppung schon fortgeschritten ist. 

Der Stein wird im folgenden Arbeitschritt gefestigt, mittels Kieselsäureester.

 

Die vorhandenen Risse wurden aufgeschliffen und mit Steinrestauriermörtel verfüllt. Ebenfalls wurden die Hohlstellen der Abschuppungen mit Steinrestauriermörtel hinterfüllt. (Leider ohne Bilder) Lose Fragmente wurden wieder eingesetzt. Weiter wurde ein neuer Sockel angegossen. Hier nun das Beispiel vorher und nachher.

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